Rhein-Kreis (NGZO). Von mehreren aggressiven Auseinandersetzungen an Altweiber mit Beleidigungen, Bedrohungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen berichtet die Polizei im Kreisgebiet. Meist war übermäßiger Alkoholkonsum der Auslöser.
In Dormagen mussten die Beamten zweimal einschreiten: auf der Walhovener Straße und "Unter den Hecken".
Nachdem ein 31-jähriger Dormagener im dringenden Verdacht stand, an einer Schlägerei beteiligt gewesen zu sein, leistete er gegen 20.15 Uhr auf der Walhovener Straße erheblichen Widerstand, als er der Polizei seine Personalien nennen sollte. Unter erheblichen Schwierigkeiten schafften es die Ordnungshüter den alkoholisierten Mann zur Wache zu transportieren, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.
Nicht weit entfernt, nämlich "Unter den Hecken", wurden die Beamten um 22.10 Uhr durch einen Zeugen über eine Schlägerei informiert. Die vier beteiligten Personen hatten sich bereits entfernt, konnten aber im Rahmen einer sofortigen Fahndung angetroffen werden und zunächst zur Wache transportiert werden. Vor den begangenen Körperverletzungen war wohl ein verbaler Streit unter den 17 bis 19 Jahre alten Männer aus Köln und Dormagen auf der Straße ausgebrochen.
Auf Grund ihrer Alkoholisierung und deren teilweise widersprüchlicher Angaben, blieb jedoch unklar, wer von ihnen den Streit begann. Der 17-Jährige Kölner verhielt sich in seiner Anhörung den Polizisten gegenüber äußerst renitent, beleidigte sie immer wieder auf das Übelste und griff sie auch körperlich an. Auch ihm musste auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen werden. Anschließend wurde er in die Obhut seines Vaters übergeben.
In Grevenbroich waren die Einsatzkräfte der Wache insgesamt dreimal gefordert. Auch dort war in einigen Fällen wohl übermäßiger Alkoholkonsum der Auslöser verschiedener Streitigkeiten in der Innenstadt und in Gustorf.
Nach vorausgegangenen leichten Körperverletzungsdelikten zwischen 18.30 Uhr und 21.00 Uhr mussten die Beamten sich den beleidigenden verbalen Attacken und auch Angriffen mehrerer jungen Männer erwehren. Zwei 14- und 15-jährige Jugendliche aus Grevenbroich wurden um 20.20 Uhr von Polizeibeamten aufgefordert, den Festplatz auf dem Torfstecher Weg zu verlassen. Damit waren sie jedoch keinesfalls einverstanden, und es kam zu einer Rangelei zwischen ihnen und den Beamten. Die beiden Querulanten wurden unter erheblichen Schwierigkeiten zur Wache transportiert, wo sie dann von ihren Erziehungsberechtigten in Empfang genommen wurden.
Über den Wachdienst erhielt die Polizei um 18.25 Uhr Kenntnis von einem stark alkoholisierten und randalierenden Mann im Montanushof. Da dieser sich zwischenzeitlich übergeben hatte, wurde er mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert. Im Krankenhaus beleidigte der weiterhin äußerst aggressive 23-jährige Grevenbroicher fortwährend die medizinischen Kräfte. Nachdem aus medizinischer Sicht ein Verbleib in der Klinik nicht notwendig war, entschlossen sich die Ordnungshüter den jungen Mann zwecks Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam zu fahren. Das passte dem Grevenbroicher aber nun gar nicht. Beleidigungen übelster Form wurden ausgesprochen, er schlug wild um sich und trat gegen den Streifenwagen. Auch hier wurde eine Blutprobe fällig, die durch den Bereitschaftsarzt auf der Wache entnommen wurde.
In der Fußgängerzone auf der Kölner Straße wurden Beamte gegen 21 Uhr auf einen 18-jährigen Grevenbroicher aufmerksam. Der stark alkoholisierte junge Mann gab ihnen gegenüber an, von drei ihm unbekannten Personen geschlagen worden zu sein. Während der zweifelhaften Schilderung begann er die Gesetzeshüter zu beleidigen und nach ihnen zu schlagen. Nachdem die Polizisten den 18-Jährigen unter erheblichen Schwierigkeiten zur Wache transportiert hatten, wurde auch diesem Randalierer eine Blutprobe entnommen.
In der Nacht zu Freitag kurz nach Mitternacht, randalierte ein 19-jähriger Rommerskirchener nach einer privaten Feier auf dem Ingendorfer Weg in Rommerskirchen. Der erheblich Alkoholisierte hatte dabei den Glaseinsatz einer Haustüre zerschlagen und sich dabei leicht verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde der junge Mann in ein Krankenhaus gefahren, wo er nach seiner zwischenzeitlichen ambulanten Behandlung weiterhin für ordentlich Randale sorgte. Dem 19-Jährigen, der nicht nur das Krankenhauspersonal, sondern auch die Polizeibeamten beleidigte und tätlich anging, wurde, nachdem er mit dem Streifenwagen zur Wache transportiert, dort eine Blutprobe entnommen.
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