„Zakk“ (NGZ). Rhein-Kreis Neuss Der Musiker Heinz Ratz setzt auf spektakuläre Aktionen, um auf das Schicksal der heimischen Flüsse aufmerksam zu machen. Am Montag Nachmittag schwamm er von Zons in Richtung Südbrücke. Abends folgte ein Konzert im „Zakk“.
Weiden und Pappeln, kiesige Ufer, Sonne und tuckernde Schiffe: Dort, am Zonser Fähranleger, wird sich Heinz Ratz (40) gleich in die reißenden Fluten stürzen. Er geht ins Wasser - aus Protest. Denn die Idylle, in der sich der Rhein präsentiert, trügt. Sonst wäre er, der Liedermacher und „Radikalpoet“, als der er mitunter bezeichnet wird, nicht gekommen. „Ich möchte, dass man sich nicht dran gewöhnt“, sagt er. Damit meint er das „Schicksal der heimischen Flüsse“, und das hat, was den Rhein betrifft, den Strom zur (Bundes-) Wasserstraße degradiert, in der man tunlichst nicht zu schwimmen hat. Ein Grund mehr für Heinz Ratz, seine unter dem Motto „Die Lee(h)re der Flüsse“ am 20. Mai gestartete Kampagne gerade am und im Rhein fortzusetzen.
Den gesamten Bericht lesen Sie am Dienstag, 9. Juni, in der NGZ.
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