Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Das Kreisdekanat ist für einen Tag Patenregion bei der Dom-Wallfahrt. Katholische Christen aus dem Rhein-Kreis gestalten in Köln einen Tag mit Gottesdiensten, Gebeten, Meditationen und Vorträgen.
Fakten zur Wallfahrt
Zeitraum 22. bis 26. September
Motto "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt."
Patendekanate Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Erft-Kreis
Ansprechpartner Wilfried Röttgen, Hauptabteilung Seelsorge im Generalvikariat, Tel.0221 1642-1282
Internet http://thema.erzbistum-koeln.de/domwallfahrt/
Das kirchliche Köln wird einen Tag lang ganz im Zeichen von Pilgern aus dem Rhein-Kreis Neuss stehen. Anlässlich der fünften Dom-Wallfahrt ist das Kreisdekanat als Patenregion ausgewählt worden. Am Donnerstag, 23. September, prägen Geistliche und Laien aus den Dekanaten Neuss/Kaarst und Grevenbroich/Dormagen das Geschehen im Kölner Dom und in der benachbarten Begegnungsstätte "Domforum". Allein 578 Sängerinnen und Sänger aus Kinder- und Kirchenchören haben ihre Teilnahme zugesagt. Hinzu kommen Musiker, Schützen und viele andere Gläubige.
"Bei der Dom-Wallfahrt ist daran gedacht, dass die Kreisdekanate mit ihren Besonderheiten in Köln vorkommen. Da durften die Schützen natürlich nicht fehlen, denn für das reiche Schützenwesen sind wir ja bekannt", sagt Kreisdechant Monsignore Guido Assmann, der alle Andachten und Gottesdienste begleiten wird. Der Oberpfarrer von St. Quirin erinnert an traditionsreiche Verbindungen: "In einem alten Siegel der Stadt heißt es, Neuss sei die treueste Tochter der Kölner Kirche. Bei der Dom-Wallfahrt zeigen wir das, indem wir uns mit unserer Bischofskirche, eben dem Kölner Dom, identifizieren." Assmann freut sich vor allem darüber, "dass sich so viele Ehrenamtliche mit auf den Weg machen und in den Chören und als Messdiener die Liturgie gestalten werden".
Regionalkantor Michael Landsky hat eine lange Liste von Chören vorgelegt, die nach Köln fahren. Sie reicht vom Kirchenchor St. Mauritius in Büderich bis zum Franziskus-Kinderchor der Grevenbroicher Südstadt, von Projektchören der Dormagener Seelsorgebereiche Nord und Süd bis zum Neusser Familienchor Heilig Geist. Im Mittelpunkt des Tages steht ab 18.30 Uhr ein Pilgeramt mit Weihbischof Dr. Rainer Woelki, Kreisdechant Assmann sowie den Dechanten Wilfried Korfmacher und Franz Josef Freericks. Kirchen- und Kammerchöre sowie ein Brass-Ensemble gestalten den Gottesdienst unter Leitung von Michael Landsky, Johannes Maria Strauss und Waldemar Jankus. An der großen Dom-Orgel spielt Kantor Stefan Palm aus St. Marien in Neuss. Die Kinderchöre singen bereits ab 15 Uhr bei einer Andacht unter Leitung von Peter Faller-Lubczyk aus Grevenbroich. Zu einer Wort-Gottes-Feier sind Förderschulen und integrative Schulen mit ihren behinderten und nicht behinderten Kindern ab 11 Uhr eingeladen. Musikalisch umrahmte Gebete und Meditationen schließen den Kreis.
Im "Domforum" stehen zwei Veranstaltungen unter Neusser Regie. "Wege zur Hoffnung" heißt ab 17 Uhr eine Betrachtung der Wallfahrtsorte im Rhein-Kreis. Ob Niederdonker Oktav, Knechtstedener Wallfahrt oder Noithausener Gnadenbild – das Bildungswerk "Familienforum Edith Stein" informiert darüber. Die Augustinerinnen-Stiftung "Cor unum" und die St.-Augustinus-Kliniken laden ab 20 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ein. Thema: "Sterbende begleiten."
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