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Rhein-Kreis Neuss: Semestereröffnung der FOM Neuss

zuletzt aktualisiert: 01.03.2007 - 22:04

Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Rhein-Kreis Neuss (Seb) Immer mehr älteren Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, stehen immer weniger jüngere Menschen, die in die Pflegeversicherungen und Rentenkassen einzahlen, gegenüber. Die logische Folge: Gefahr von Altersarmut und eine hohe finanzielle Belastung der jungen Arbeitnehmer. Dies ist ein bekanntes Horrorszenario. Doch bietet die demographische Entwicklung nicht auch Chancen?

Dieser Frage wollte sich Professor Dr. Dr. Franz Peter Lang am Mittwoch im Rahmen der Semestereröffnung der FOM (Fachhochschule für Ökonomie und Management Neuss) in seinem Vortrag widmen. Auf eine Antwort wartete man jedoch vergebens. „Eine technische Panne“, so Lang, der wegen eines defekten Computers nicht auf seine vorbereiteten Dateien zugreifen konnte und den Vortrag anhand von älteren Unterlagen improvisieren musste.

 Eigentlich wollte er seine These erläutern, dass seit den 60er Jahren immer mehr junge Menschen die Chance zu einer akademischen Ausbildung wahrnähmen und somit gut bezahlte Jobs fänden, die auf geistiger und nicht auf körperlicher Arbeit beruhen. Diese Jobs, so Lang gegenüber der NGZ, können auch im fortgeschrittenen Alter noch ausgeführt werden. Die Folgen einer Überalterung der Gesellschaft seien daher nicht so dramatisch, wie bislang dargestellt.

Insgesamt nahmen ungefähr 100 Studienanfänger der FOM im Berufsbildungszentrum am Hammfelddamm an der Semestereröffnung teil. Die FOM ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule. Die Studiengänge richten sich ausschließlich an Berufstätige und Auszubildende, die sich neben dem Beruf akademisch qualifizieren wollen.

„Für die Entscheidung, neben dem Beruf zu studieren, verdienen die Studenten großen Respekt“, betont Professor Dr. Andreas Teufer, wissenschaftlicher Studienleiter des FOM-Studienzentrums. Für die Karriere im Beruf sei ein akademischer Abschluss heute nicht mehr wegzudenken.

Quelle: NGZ


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