Rhein-Kreis Neuss (NGZ). Rhein-Kreis Neuss (goe) „Deutsch als Zweitsprache“ - damit mussten sich die meisten Lehrer, die zurzeit an Grundschulen unterrichten während ihrer Ausbildung nicht beschäftigen. Erst für die Pädagogen, die 2011 ihre Ausbildung abschließen werden, ist dieses Thema Bestandteil der Seminare. Denn dann wird die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund in den nächsten Jahren weiter wachsen.
Auch wenn viele von ihnen bereits in Deutschland geboren wurden und die Sprache hörbar zu beherrschen scheinen, hapert’s doch oft an der schriftlichen Ausdrucksweise. Dem soll entgegen gewirkt werden - und zwar nicht nur mit seperaten Förderkursen, sondern im „normalen“ Unterricht. Daher wurde 2004 das fünfjährige Modellprojekt „FörMig“ (Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung gestartet, das auch der Rhein-Kreis Neuss in Anspruch nahm und nimmt.
„Fünf Grundschulen aus dem Rhein-Kreis nehmen bis jetzt an FörMig teil“, informiert Schulamtsdirektorin Annegret Schulte.
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