Studienreise nach China (NGZ). Rhein-Kreis Neuss Das Wort kommt unerwartet und prompt: „Toiletten.“ Sie sind es, an denen sich die Unterschiede offenbar am deutlichsten ablesen lassen. Ein kleines Detail nur, aber ein wichtiges, darin sind sich die jungen China-Reisenden vom Berufsbildungszentrum (BBZ) an der Weingartstraße in Neuss weitgehend einig. Die Faszination, die Land und Menschen auf sie ausgeübt haben, schmälert das jedoch nicht.
Der erst vor wenigen Jahren begonnene Austausch des BBZ mit einer Schule in Wuxi im Großraum Shanghai nimmt zunehmend Fahrt auf. Das zeigt sich anhand der Beobachtungen von Sigrid Thomas, die neben Elke Stölting die Reise begleitete: Den deutschen Gästen wird zunehmend mehr zugetraut und freie Hand gelassen: „Beim ersten Mal standen wir noch von morgens bis abends unter Beobachtung.“
Zwei Wochen lang waren Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und der seit 1998 bestehenden Asienklasse der Höheren Handelsschule sowie Auszubildende in Wuxi/Shanghai unterwegs gewesen, um dort neue Einblicke in schulischer aber auch wirtschaftlicher Hinsicht zu gewinnen. Ein Besuch in Zeiten der ökonomischen Krise: „In China ist man viel optimistischer“, so die Meinung einer Schülerin, „alle arbeiten darauf hin, dass es wieder aufwärts geht.“
Lesen Sie mehr in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 7. Mai.
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