Rhein Kreis Neuss (NGZ). Rhein-Kreis Neuss (sk) Zeitwertkonten sind wertvolle Instrumente der Altersvorsorge. Dies und anderes erfuhr die Kreisgruppe des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) bei der Agentur für Arbeit an der Marienstraße in Neuss.
Für das Thema „Die Konzeption der Altersvorsorge für Mitarbeiter und Unternehmer“ hatte Vorsitzender Kurt-Herbert Derichs zwei Fachleute von European Primes gewonnen. Premium Partner Pieter Kraan übernahm es, den Zuhörern den Einstieg in die Welt der Zeitwertkonten zu ermöglichen. „Seit der Einführung der Riester-Rente als persönliche Vorsorge für das Alter hat es sechs weitere Veränderungen in diesem Bereich gegeben.
Sowohl Bürger als auch Arbeitgeber sind mit den vielfältigen Begriffen überfordert“, so der Experte. Klar sei, dass nach Blüm die Rente zwar sicher sei, nicht aber deren Höhe. „Es geht heute einfach um die Frage ‚Was bringt mir welche Rendite?’“, sagte Kraan. Er warb für Zeitwertkonten.
Dabei handelt es sich um eine Ansparung von umgewandelten Gehaltsbestandteilen, die mit relativ sicherer Rendite in Versicherungs- oder Investmentfondsanlagen eingezahlt werden. Unternehmensberater Stumpf bot ergänzend das praktische Berechnungsbeispiel und zog ein deutliches Resümee: „Vergleicht man die private Anlage, die Direktversicherung und das Zeitwertkonto miteinander, ist das finanzielle Ergebnis des Zeitwertkontos doppelt so hoch wie das der privaten Anlage.“
Stephanie Clüsserath, Fachleiterin „Arbeitgebermanagement für den Rhein-Kreis Neuss“ bei der Agentur für Arbeit, bestritt den zweiten Teil des Abends. „Wenn ein Unternehmer über uns Stellen anbietet, kann er sicher sein, dass er von dem einen für ihn hier im Haus zuständigen Ansprechpartner binnen 48 Stunden eine Antwort erhält“, hieß es.
Nach der telefonischen Festlegung des Stellenprofils und der Abwicklungsmodalitäten beginne der Arbeitgeberservice mit der gezielten Suche und der Vorauswahl. Das heißt, dass jeder geeignete Bewerber auf Verfügbarkeit, Eignung und Motivation hin angesprochen werde. „Der Unternehmer soll sich nicht mit Bewerbungsunterlagen von Leuten beschäftigen, die ohnehin nicht in Frage kommen“, versprach Clüsserath. Diese Arbeitsweise hat ihre Abteilung im bundesweiten Agenturbereich auf Platz 3 der Kundenzufriedenheit gebracht.
Roland Gilges, Vertriebsleiter der german contract Wärmedienste GmbH & Co KG an der Neusser Moselstraße, stellte zum Abschluss der Veranstaltung die Möglichkeiten auf dem Wärmemarkt dar. Die Geschäftsidee von german contract ist es, Immobilienbesitzer von den Sorgen um die Heizung zu befreien.
„Wir prüfen die Möglichkeiten einer effizienteren Heizung des Hauses. In den meisten Fällen kaufen wir die Heizung und tauschen sie gegen eine neue aus“, so der Referent. Die Clous dabei seien Funkfernüberwachung und -steuerung. Mit entsprechenden Referenzhäusern in einem großen Teil der Bundesrepublik belegte Gilges, dass dieses Verfahren immer mehr Anhänger findet.
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