Hallo Frau Daiser.
Prima, dass Sie dieses tägliche ÄRGERNIS aufgegriffen haben. Ich kann mich an die Begründung des ruhenden Verkehrs zur Geschwindigkeitsbegrenzung bei der Erneuerung der Bismarkstrasse gut erinnern.
In der täglichen Praxis bedeutet das, Materialverschleiß, Benzinvergeudung, unnötige Luftverschmutzung. Dabei kann man an der Stelle bereits die Ampel sehen und wird eher danach seine Geschwindigkeit ausrichten. Im Umkehrschluss müsste dann vor jeder Ampel irgendein Engpass errichtet werden, damit eine Geschwindigkeeitsbegrenzung funktioniert. So ein Unsinn.
Also auf diesem Teilstück sollte ein Halte-/Parkverbot eingerichtet werden, Ersatzparkplätze könnten notwendig sein, dann in dem Grünstreifen oder stattdessen. Die Ampelschaltungen im übrigen Verlauf sind ebenso unökonomisch: Kaarster Bhf, grün, Tempo 50, nächste Ampel Broicherdorfstr., ein Auto aus Richtung Broicherdorfstr stoppt jetzt über die Kontaktschleife diesen fließenden Verkehr.
Im Berufsverkehr stehen bis zu sieben Autos und verpesten die Luft etc. Es sollte doch reichen das diese Kontaktschleifen den Stopp im Verlauf der Ampelfrequenz der BÜttgerstr. anpasst wird. Dann hätten wir für den Hauptdurchgangsverkehr eine Grünphase und der einmündende Verkehr würde eingegliedert.
Ab der Ampel Alte Heerstr. funktioniert dann wieder bei Tempo 50 die Grünphase. Das Konzept, durch diese stauende Verkehrslenkung zur Reduzierung der Geschwingkeit zu kommen ist zu kritisieren. Ich hoffe Ihre Initiative erzeugt breite Resonanz, die zur Korrektur führt.
In diesem Sinne herzlich Grüsse
Hans Meyerjürgens
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