Meerbusch (elm) Die Sommerakademie der Volkshochschule geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Und es ist Veranstalterin Ingrid Terrana-Kalte ein Anliegen, das erfolgreiche Konzept durch Akzentverschiebungen und Veränderungen stets in eine neue Form zu gießen.
Das Programm gibt es bei der VHS oder im Internet unter www.meerbusch.de
Das Dozenten-Team erhält Verstärkung durch Viorel Chirea aus Bukarest und Nermin Arslana aus Sarajewo. Flexibler wird die VHS auch bei der Buchbarkeit der insgesamt zwölf Kurse, die bisher nur wochenweise belegt werden konnten.
Jetzt erhalten interessierte Bürger die Gelegenheit, gegen Gebühr für einen Tag in einen Kursus hineinzuschnuppern. Diese Variante bietet sich auch für Kunstinteressierte an, denen der Wochenbeitrag von 220 Euro schlicht zu hoch ist.
Jungen Talenten greift der Meerbuscher Kulturkreis unter den Arm. „Die Höhe des Förderbetrages hängt dabei von der Zahl der Anträge ab“, erklärt Helmut Krüger vom MKK und Akademie-Dozent. Dies sei auch eine Methode, um mehr junge Leute in die Kurse zu bekommen.
Seine Bemühungen, für die Akademie an den weiterführenden Schulen zu werben, blieben jedoch ohne jegliche Resonanz, berichtet Krüger. „Für Schüler wäre es doch mal schön, ohne äußerliche Zwänge Kunst-Unterricht zu haben“, findet der Inhaber eines Grafik-Studios, der außerdem Praktika vergibt. Kulturdezernentin Angelika Mielke-Westerlage sagte ihm für eine neuerliche Initiative ihre Unterstützung zu.
Um sein Anliegen voranzutreiben, hat Krüger eigens eine Postkarte mit einem Frauenporträt Picassos und einem gleichermaßen aus zwei Perspektiven dargestellten Frauenkopf drucken lassen, die er in allen Meerbuscher Szenekneipen auslegt.
Für junge Künstler, die gar an einer Fachhochschule für Design studieren möchten, ist die Teilnahme an dem Kursus „Mappenvorberei- tung“ sogar dringend zu empfehlen. „Die Quote derer, die danach aufgenommen wird, ist sehr hoch“, wirbt Raimund Franke.
Die Symbiose von jungen und älteren Teilnehmern hat sich als sehr fruchtbar erwiesen, sagt Richard Bredelin, mehrfacher Akademie- teilnehmer. „Gerade für die Jüngeren war es wohl eine wichtige Erkenntnis, dass das Zusammentreffen mit der Großelterngeneration auch sehr anregend sein kann“.
Im Grundstudium wird als Grundlage für alle weiteren Seminare Bildnerisches Gestalten empfohlen. Als spezielle Techniken werden Aktzeichnen, Aquarell-Malerei, Ölmalerei für Anfänger und öl- sowie Aquarellmalerei für Fortgeschrittene gelehrt. Die Kurse finden in der, ersten und der letzten Ferienwoche statt.
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