Meerbusch (NGZ) Wie, wann und wozu nutzen die Meerbuscher eigentlich ihr Fahrrad? Und welche Anforderungen stellen sie an ein gut funktionierendes Radwegenetz?
Antworten auf diese und andere Fragen suchen Studierende des Lehrstuhls für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der Technischen Hochschule (RWTH) Aachen von etwa Mitte Mai bis Mitte Juni in Meerbusch. Der Stadtrat hatte die Verwaltung beauftragt, die Situation des Radverkehrs in Meerbusch einmal empirisch untersuchen zu lassen.
Gegebenenfalls sollen sich aus der Befragung auch Ideen und praktische Ansätze darüber ergeben, wie das Radfahren im Stadtgebiet weiter gefördert werden kann. Da auch in Meerbusch besonders viele Kinder und Jugendliche mit dem Rad unterwegs sind und spezielle Bedürfnisse haben, werden die Studenten diese Nutzergruppe gesondert betrachten.
So wird eine Gruppe am 22. Mai in Büdericher und am 29. Mai in Osterather Haushalten mit Fragebogen und Notizblock unterwegs sein. Am 1. Juni werden die Fünft- bis Zehntklässler der Realschule Osterath befragt, am 8. Juni können die Altersgenossen der Maria-Montessori-Gesamtschule ihre Wünsche und Anregungen zum Radfahren in Meerbusch äußern. Die Ergebnisse werden schließlich in einem Bericht zusammengefasst und zum Semesterende am 15. Juli im Rahmen einer Abschluss-präsentation an der RWTH Aachen vorgestellt.
Die Befragung in Meerbusch ist für die Studenten übrigens nichts Neues. Jährlich im Sommersemester haben Studierende des Faches Kommunale Infrastrukturplanung die Aufgabe, in einer Übung zur Empirischen Sozialforschung ein Erhebungskonzept für eine aktuelle Fragestellung zu entwerfen und umzusetzen. In der Regel werden die Themen praxisnah in Zusammenarbeit mit Kommunen entwickelt und in Forschungsprojekte eingebunden.
Wer Einzelheiten über die Befragung wissen möchte, kann sich wenden an: Wolfgang Trapp, Leiter des Fachbereichs Straßen und Kanäle im Technischen Dezernat der Stadt Meerbusch, 0 21 50 /91 6-2 01, wolfgang.trapp@meerbusch.de oder an Claudia Jürgens, Lehrstuhl für Stadtbauwesen und Stadtverkehr, RWTH Aachen, 0 2 41 / 8 02 52 35.
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