Düsseldorf/Kansas City (30.08.06) – Was für ein Pech für Offensive Line-Spieler Peter Heyer! Der ehemalige Rhein Fire-Star und sein NFL-Team, die Kansas City Chiefs, einigten sich aufgrund einer hartnäckigen Verletzung an der Wade auf eine Vertragsauflösung.
„Ich habe mich bereits in der ersten Woche des Trainingslagers an der Wade verletzt. Dadurch habe ich auch das erste Spiel verpasst. Es wurde dann immer schlimmer. Manchmal konnte ich gar nicht laufen, habe es im Training aber trotzdem versucht. Zum Schluss hat es keine Sinn mehr gemacht.
Wenn ich mich in den Vorbereitungsspielen nicht zeigen kann, habe ich keine Chance auf einen Platz im Team. Meine Wade ist grün und blau“, schildert der enttäuschte Heyer seine Situation. Jetzt muss der Offensive Guard erst einmal eine mehrwöchige Pause einlegen. Ob es nur ein Muskelfaserriss oder mehr ist, werden die Untersuchungen in den nächsten Tagen zeigen.
Nach einer Pause kann der 27-Jährige dann hoffentlich wieder voll angreifen. Nicht auszuschließen, dass Heyer in der dann laufenden NFL-Saison noch von einem anderen Team unter Vertrag genommen wird. Dem sogenannten „Cut“, dem Ausdünnen des Kaders, sind neben Heyer auch noch 13 weitere ehemalige Rhein Fire-Akteure zum Opfer gefallen.
Etwas überraschend ist dabei die Trennung der Dallas Cowboys von Quarterback Drew Henson (Rhein Fire 2006). Brook Miller (2006, Atlanta), Nick Setta (2005, Buffalo), Ja´Waren Blair (2006, Cleveland), Kendrick Starking und Earthwind Moreland (beide Houston), Mark World und Joey Hawkings (beide Indianapolis), Jason Fife (2005, New Orleans), Kyle Andrews (2006, Pittsburgh), Reggie Austin (2006, Seattle), Jacque Lewis (2006, Tampa Bay) und Andy Stokes (2006, Arizona) wurden von ihren Teams ebenfalls entlassen.
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