Rhein-Kreis Neuss: Neues Ausbildungsmodell für Software-Entwickler
Rhein-Kreis Neuss (NGZ) Rhein-Kreis Neuss (NGZ) Die Abkürzung "MATSE" steht für "Mathematisch-Technische Softwareentwickler" und ist im Raum Aachen-Köln mit mehr als 140 Ausbildungsplätzen bereits ein Erfolgsmodell. Selbiges soll künftig auch im Rhein-Kreis Neuss fest verankert werden und für hochqualifizierten Fachkräftenachwuchs im IT-Bereich sorgen. Die Neusser addmore GmbH, Softwareentwicklungs- und Personaldienstleister, wird in diesem Jahr als erstes Unternehmen im Rhein-Kreis einen Ausbildungskooperationsvertrag mit der RWTH Aachen schließen und einen Ausbildungsplatz für einen "MATSE" anbieten.
Klassische Berufsschule entfällt
In der dreijährigen IHK-Ausbildung mit integriertem Bachelorstudium im Fach "Scientific Programming" sollen fundierte Kenntnisse aus den Bereichen Softwareentwicklung und Mathematik vermittelt werden. Die für den späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt wichtige Praxiserfahrung sammeln die Auszubildenden bereits während dieser Zeit in ihrem jeweiligen Ausbildungsbetrieb.
Die klassische Berufsschule entfällt für den "MATSE". Der theoretische Unterricht findet stattdessen an zwei vollen Tagen in der Woche in Form von genau zugeschnittenen Vorlesungen der FH Aachen statt. Das Besondere hierbei ist, dass die Vorlesungen am Rechenzentrum der RWTH oder am Forschungszentrum Jülich stattfinden.
Interessierte Bewerber mit Fachabitur oder Abitur und Unternehmen, die selber ausbilden wollen, können sich für weitere Informationen an die "MATSE"-Abteilung des Rechenzentrums der RWTH Aachen wenden, Ansprechpartner sind Benedikt Magrean, magrean@rz.rwth-aachen.de, Tel. 0241 8029234, und Kay Helten, Geschäftsführer der addmore GmbH, helten@addmore.de, Tel. 02137 7874 961.

















