Rommerskirchen: Parkautomat erregt Gemüter
Rommerskirchen (NGZ) Rommerskirchen Eine Überraschung der unangenehmen Art dürften viele Pendler nach den Osterfeiertagen am Rommerskirchener Bahnhof erlebt haben. Dort steht nämlich neuerdings ein Parkscheinautomat. Der fordert zwar niedrige Preise von den Bahnreisenden für die Unterstellung ihres Fahrzeuges, dennoch erhitzt diese Neuerung die Gemüter in der Gemeinde.
„Bei uns sind viele Beschwerden von verärgerten Bürgern eingegangen“, weiß Elmar Gasten, Leiter der Pressestelle der Gemeinde Rommerskirchen zu berichten.
Grund dafür sind in erster Linie nicht die moderaten Preis - eine Tageskarte kostet 1,50 Euro eine für den gesamten Monat 16 Euro - sondern die Tatsache, dass sich der Parkplatz nach wie vor in einem sehr schlechten Zustand befindet. „Eigentlich müssten die Parkenden noch Geld bekommen, anstatt aufgefordert zu werden, welches zu zahlen“, ist auch Gasten überzeugt.
Und das zurecht. Der Parkplatz gleicht eher einer Kraterlandschaft. Schlaglöcher und Pfützen wechseln sich in unschöner Regelmäßigkeit ab, was gerade in der nasskalten Jahreszeit weder für das Auto noch für die Kleidung der Parkenden Vorteile mit sich bringt.
Das soll sich allerdings in naher Zukunft ändern. Bernd Linne, Inhaber der Parkraumbewirtschaftung Linne aus Wuppertal, die im Auftrag der DB-Park Mieter des Rommerskirchener Parkplatzes ist und somit auch den Parkscheinautomat aufgestellt hat versichert: „In den vergangenen drei Wochen haben wir bereits über 200 Säcke Müll abtransportiert und jede Menge Unkraut gejätet.“
Damit aber nicht genug. Bereits am Samstag sollen Lastwagen anrollen, um den gesamten Parkplatz mit rund 200 Tonen Schotter zu überdecken. „Wir investieren rund 12 000 Euro, um alle Schlaglöcher zu entfernen, so dass sich der Parkplatz in einem annehmbaren Zustand präsentiert“, so Linne. Ob die Parkfläche in der Zukunft geteert oder sogar gepflastert wird, kann Linne indes nicht sagen: „Alle Entscheidungen über mögliche weitere Maßnahmen trifft die DB-Park.“
Linne ist indes davon überzeugt, dass sich nach den vorgesehenen Sanierungsarbeiten die Gemüte wieder beruhigen werden: „Wir wollten unsere Kunden wirklich nicht verärgern. Wir haben vor sechs Wochen damit begonnen, die Reisenden über unser Vorhaben in Kenntnis zu setzen.“
Elmar Gasten erklärt indes noch einmal: „Wir sind nicht begeistert und bedauern den Schritt der Bahn. Allerdings haben wir keinen Einfluss auf die Entscheidung, da es sich bei dem Parkplatz um Bahngelände handelt.“
...da kann ich mich den beiden Meinungen (s.o.) nur anschließen. Der Gedanke an diesen Bahnhof ekelt mich einfach nur an (was in der Bahn selbst dann weiter geht). Schade um den neuen Kioskbetreiber...
Absolute Lachnummer! Ich parke im Bedarfsfalle schon lange nicht mehr dort, da mein Auto schon mehr als einmal mutwillig beschädigt wurde. Ist auch keine Wunder, wenn man sich mal anschaut,...
war der Parkplatz der Bahn bereits vor geraumer Zeit, als er vom WDR als schlechtester Parklatz in NRW ''gekürt'' wurde (Hierzu nachträglich: ''Herzlichen Glückwunsch''). Die Bahn zäumt das...



















