Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchen (S.M.) Den Tag werden sie ihr Leben lang nicht vergessen: Elf Nachwuchskicker der SG Rommerskirchen/Gilbach konnten jetzt beim Zweitliga-Spitzenspiel zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim mit den Teams ins mit 50 000 Zuschauern ausverkaufte Rheinenergie-Stadion einlaufen.
Schon vorher durften die Kinder im Innenraum das Aufwärmtraining der Mannschaften hautnah mitverfolgen. Richtig aufgeregt waren sie, wie etwa der siebenjährige Timo Mandel sagt, der als eingefleischter Fan der „Geißböcke“ gern an deren Seite eingelaufen wäre.
Weil eines der elf „Einlaufkinder“ bei der Frage falsch lag, welchen Tabellenplatz der FC vor dem Spiel einnahm, „mussten“ sie an der Hand der Hoffenheimer Spieler einlaufen - was der Begeisterung der elf Jungen aus der E- und F-Jugend des Rommerskirchener Vereins allerdings keinen Abbruch tat.
Dafür sorgte die Kulisse, die sich ihnen beim Betreten des Rasens bot, zumal schließlich auch die Hoffenheimer Spieler nett gewesen seien und am Ende ja auch das Ergebnis für die elf Rommerskirchener FC-Fans stimmte: Das 3:1 hat die Aufstiegschancen der Kölner beträchtlich erhöht.
Die ihre Kinder begleitenden Eltern und ihre Betreuer füllten spielend zwei Busse des Ansteler Unternehmens Küttelwesch, in denen auf der Anreise die passenden Schlachtrufe eingeübt wurden.
Möglich wurde das einmalige Erlebnis für die elf Jungen durch Ex-Fußballprofi Christian Müller, der einer der torgefährlichsten deutschen Stürmer war und mit dem 1.FC Köln in dessen Glanzzeit zwei Meisterschaften und drei Vizemeisterschaften errang.
Christian Müller wohnt am Hermann-Spies-Weg unweit von F-Jugend-Coach Guido Mandel, der zu Jahresbeginn ebenso einmal die Frage nach einem solchen Termin aufwarf wie Schul-Hausmeister Friedel Abts, so dass sich am Ende Fußballverein und Grundschule in einem gemeinsamen Boot wiederfanden.
Bambini-Betreuer Christian Paschen sorgte dafür, dass auch die ganz Kleinen in den Genuss kamen, das Spitzenspiel live mitzuverfolgen. Tatkräftige Hilfe leistete seine Nachbarin Astrid Könen: Die Frau des „Pro Rommerskirchen“-Vorsitzenden Wolfgang Könen ist Sekretärin von FC-Präsident Wolfgang Overath.
Am Ende des rundum gelungenen Familienausflugs zum FC hatte dieser sogar eine neue Anhängerin gewonnen. Schulleiterin Elke Lorleberg, die bislang noch nie ein Fußballstadion besucht hatte, war nach dem Abpfiff begeistert.
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