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Rommerskirchen: Ankauf des Bahndamms zu teuer

zuletzt aktualisiert: 05.03.2010 - 21:30

Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchen (S.M.) Eine mit einer Abstimmung verbundene Beschlussempfehlung für den Gemeinderat gab es im Haupt- und Finanzausschuss zwar nicht, dennoch ist eine breite Mehrheit für den von Bürgermeister Albert Glöckner und Kämmerer Hermann Schnitzler eingebrachten Haushalt sicher. Am Rande der Sitzung machte jetzt auch die UWG-Fraktionsvorsitzende Ulrike Sprenger deutlich, dass die Unabhängigen den Etat 2010 mittragen werden. Angesichts der vorliegenden Zahlen sieht Ulrike Sprenger "keine Alternative" zum Haushaltsentwurf.

Der strategische Bahndamm: Neuer Eigentümer gesucht. Foto: M. reuter

Zur Diskussion im Ausschuss stand jetzt die erste Veränderungsliste, wobei auch einzelne Anträge der Fraktion zur – zumeist kurzen – Debatte standen: Erhöht wird der für die Gemeindepartnerschaften zur Verfügung stehende Betrag von bislang 1400 auf 4000 Euro, wie es die SPD beantragt hatte. Auch die von der UWG gewünschte Öffnung der Sporthallen während der Ferienzeiten soll es künftig geben. Die Mehrkosten liegen hierfür etwa bei 4000 Euro.

Verzichten wird die Gemeinde auf einen Bruchrandweg, wie er 2008 vorgestellt worden war: Das 300 000 Euro teuere Projekt würde zwar mit Landesmitteln in Höhe von 180 000 Euro gefördert, der verbleibende Eigenanteil von 120 000 Euro erscheint der Gemeinde allerdings als zu hoch.

Auf Antrag von Jupp Kirberg (Bündnis 90/Die Grünen) wurde das künftige Geschick des strategischen Bahndamms diskutiert, den die Grünen gern in die Denkmalliste aufgenommen wüssten. Der von der Deutschen Bahn AG beabsichtigte Verkauf bereitet nicht nur den Rommerskirchener Politikern erhebliche Sorgen. Die Möglichkeit, ihn seitens der Gemeinde zu kaufen, scheidet jedoch aus: "Das würde ein zweites Hallenbad werden – sehr nützlich, aber auch sehr teuer", meinte hierzu Heinz-Werner Vetten (CDU). Was die jüngst bei der Bürgermeisterkonferenz erörterten Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit angeht, seien "alle wild entschlossen", diese künftig zu forcieren, so Bürgemeister Glöckner. Demnächst steht die Sache bei den Rathauschefs wieder auf der Tagesordnung,

Quelle: NGZ

 
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