Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchen Mit der Gemeinde Rommerskirchen schließt sich der Kreis: Wie in den anderen Kommunen des Rhein-Kreises Neuss, soll auch dort eine Bürgerstiftung gegründet werden. Heinz Mölder, Vorstandsmitglied der Sparkasse Neuss, und Landrat Dieter Patt überreichten Bürgermeister Albert Glöckner am Monatg einen Scheck mit dem Startkapital von 25 000 Euro. Glöckner sprach von einem „wertvollen Tag für Rommerskirchen, aus dem Schönes und Großes wachsen kann.“
„Machen Sie etwas daraus“
Damit die Spende der Sparkasse allerdings nicht verfällt, muss der Betrag bis zum Jahresende verdoppelt werden. Nachdem bereits ein entsprechender Ratsbeschluss zur Gründung einer Bürgerstiftung gefasst wurde und ein Satzungsentwurf vorliegt, ist Glöckner überzeugt, dass der Rat „das Seine dazu beitragen wird, damit wir auf die 50 000 Euro kommen.“ Auch Landrat Dieter Patt sagte: „Machen Sie etwas daraus.“ Seine Aufforderung richtete er nicht an das „offizielle Rommerskirchen“, sondern an die aktive Bürgerschaft der Gemeinde, die zuvor auch Albert Glöckner gelobt hatte. Mehr als 130 Vereine und Gruppierungen im Gemeindegebiet sorgten für eine hohe Lebens- und Wohnqualität und zeugten von der hohen Vitalität der Gemeinde, die in erster Linie durch ihre Bürger getragen werde.
Die Bürgerstiftung Rommerskirchen soll nach dem Willen ihrer Initiatoren eine unabhängige, selbständig handelnde, gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger werden. Für die Sparkasse Neuss wird ihr für Rommerskirchen zuständiger regionaler Vertriebsleiter Udo Bachmann das Projekt begleiten.
Im Gegensatz zum klassischen Stiftungsmodell soll auch die Bürgerstiftung Rommerskirchen von vielen Stiftern geprägt sein. Gefördert werden sollen gemeinnützige Maßnahmen aller Art, ohne dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits konkrete Projekte feststünden. Dieter Patt empfahl ebenfalls in der noch zu beschließenden Satzung den Stiftungszweck weit zu fassen, um „möglichst viel und breit fördern zu können.“
Heinz Mölder von der Sparkasse zeigte sich „sehr froh darüber, dass wir mit dieser Spende einen Grundstock zum Stiftungskapital der noch zu gründenden Bürgerstiftung für die Gemeinde Rommerskirchen legen können.“ Zugleich sprach er den Wunsch aus, dass sich möglichst schnell weitere Unternehmen und Bürger beteiligen mögen, damit die Stiftung schon bald ihren Betrieb aufnehmen kann.
Abgesehen davon, dass im kommenden Dreivierteljahr noch 25 000 Euro aufgetrieben werden müssen, gilt es weitere Hausaufgaben zu erledigen. Zu gründen ist noch ein Beirat, der künftig die Geschicke der Bürgerstiftung Rommerskirchen leiten und darüber entscheiden wird, was in der Gemeinde konkret mit welchen Summen unterstützt werden soll. Spenden ab 500 Euro gelten als Zustiftung und werden steuerlich begünstigt, liegt der Betrag bei 5000 Euro und mehr kann der „Zustifter“ sogar einen konkreten Verwendungszweck bestimmen.
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