Kommentar (NGZO). Wer Gutes tut, darf noch lange keinen Dank erwarten. Im Gegenteil: Neider und Leugner machen manchen Helfern das Leben schwer. Zielscheibe der von einer gehörigen Portion Bösartigkeit getriebenen Menschen sind zurzeit die Tafeln – nicht nur in Rommerskirchen. Dort ist es besonders eklatant. Wohl auch deshalb, weil sich die Gillbach-Gemeinde selbst allzu sehr den Stempel "Heile Welt" aufgedrückt hat. Bittere Armut, Not und Elend am Gillbach – das darf einfach nicht sein. Die Tafel und ihr segensreiches Wirken aber decken gnadenlos diese Missstände auf. Der "Normal-Bürger" in seiner heilen Welt schrickt auf, verschließt die Augen und negiert: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf." Die Rommerskirchener Bürger sind peinlich berührt von den Tafel-Wahrheiten, an einem empfindlichen Sozialnerv getroffen. Das ist von der Tafel beabsichtigt. Viele werden dadurch animiert, die Tafel zu unterstützen und ihr zu helfen. Bei einigen wenigen aber regen sich eben Neid, Missgunst und das Leugnen der Armut. Chris Stoffels
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