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Rommerskirchen: Der Theaterbus fährt wieder

VON SIMON HOPF - zuletzt aktualisiert: 11.03.2010 - 21:30

Rommerskirchen (NGZ). In Eigeninitiative wurde das Angebot der Theaterfahrten nach Düsseldorf wieder ins Leben gerufen. Ein Kreis innerhalb des Netzwerks Rommerskirchen übernimmt die Organisation.

Kurz vor dem Start der ersten Theaterbus-Fahrt nach Düsseldorf: Marianne Abts (l.) und Beate Plück.   Foto:  privat
Kurz vor dem Start der ersten Theaterbus-Fahrt nach Düsseldorf: Marianne Abts (l.) und Beate Plück. Foto: privat

Der Theaterbus rollt wieder! Nach einigen Jahren Pause, bietet sich für Kulturinteressierte nun wieder die Möglichkeit, von Rommerskirchen aus gemeinsam kulturelle Veranstaltungen in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu besuchen.

Hinter dieser erfolgreich gestarteten Initiative steckt ein Kreis engagierter Mitstreiterinnen des "Netzwerks 55+". Die Idee, den Theaterbus wieder aufleben zu lassen, stammt von Beate Plück. "Ich habe es immer sehr bedauert", berichtet die Nettesheimerin, "dass das Angebot zwischenzeitlich eingeschlafen war."

Mit ihrem Wunsch, den Theaterbus wieder einzuführen, stieß sie schnell auf offene Ohren. Zusammen mit Edeltraud Bemba, Irene Flegel, Gisela Gröger und Annemie Kieren bildet sie das Organisationsteam. Die erste Fahrt am 21. Februar mit einem gecharterten Bus führte zur Sonntagsmatinee in die Tonhalle. Insgesamt 27 Kulturbegeisterte nutzten den Service.

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Mitfahren

Interessierte, die das Angebot des Theaterbusses ab Herbst ebenfalls nutzen möchten, können sich schon jetzt bei Beate Plück vormerken lassen: Tel. 02183 7151. Übrigens: Auch wenn das Rommerskirchener Netzwerk insbesondere Menschen ab 55 Jahren ansprechen soll – das ist Theorie. Natürlich können auch Jüngere das Angebot nutzen – beispielsweise den Theaterbus.

"Nicht wenige", so Beate Plück, "erinnern sich an die Zeit von 1973 bis 1999, als die Theaterfahrten von Johannes Kippel organisiert wurden – und es geht die Mär, dass in Rommerskirchen schon vor 60 Jahren Freunde der schönen Künste im Theaterbus nach Düsseldorf fuhren."

Beate Plück ist über die große Resonanz, die der Theaterbus findet, richtig glücklich: "Ich freue mich unglaublich", sagt sie und zählt die Vorteile auf, die die Nutzung des Busses mit sich bringt: Zunächst einmal entfällt die mitunter vorhandene Überwindung, sich selbst Eintrittskarten besorgen zu müssen. Auch dem für viele nervenaufreibenden Großstadtverkehr samt Parkplatzsuche muss man sich nicht aussetzen. Hinzu kommt, dass der Bus an zentralen Zustiegsstellen die Mitfahrenden aufnimmt und später dann in Düsseldorf direkt vor der Kultureinrichtung absetzt beziehungsweise wieder abholt. Und nicht zuletzt: Wer keinen Führerschein besitzt, für den wird eine Tour nach Düsseldorf schnell zur Himmelfahrt: Auch dieses Problem ist mit dem Theaterbus elegant gelöst.

Eintrittskarten werden über die Theatergemeinde Düsseldorf bezogen. "In der kommenden Saison sind acht oder neun Fahrten geplant", sagt Beate Plück: Oper, Tonhalle, Komödie, vielleicht auch Kabarett. Es wird in jedem Fall ein buntes Programm.

Über das Engagement der Netzwerkerinnen ist auch Beate Müller als Netzwerk-Koordinatorin ganz begeistert: "Super!" Der Erfolg bestätige alle Bemühungen, sagt sie. "Die Rommerskirchener sind ohnehin sehr kulturintessiert", sagt sie und nennt zwei weitere kulturell ausgerichtete Gruppen innerhalb des Netzwerks.

Quelle: NGZ


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