Rommerskirchen (NGZ). Butzheim (SiHo) Manche Zuschauer bringen praktischerweise die Gabel gleich mit. Sobald dann die Kameras aus sind, stürzen sie sich auf das soeben Gekochte. „Wie die Geier“, beschreibt Sigrid Konopatzki die Plünderung der Leckereien. Ob solch ein Gerangel in weiser Voraussicht der eigentliche Grund gewesen ist, dieser ZDF-Kochsendung den Namen „Die Küchenschlacht“ zu geben? Wer weiß.
Sigrid Konopatzki jedenfalls hat mitgekocht. In einer Reihe mit fünf weiteren Hobbyköchen - „ich war die Küchenmutti“ - hat sie sich an der Seite von Profikoch Steffen Henssler in Hamburg dem Wettbewerb gestellt, an dessen Ende einer den Sprung in die Sendung „Lanz kocht!“ geschafft hat.
Und, wer war’s? Die Butzheimerin lässt sich’s (noch) nicht entlocken.Am Montag Nachmittag jedenfalls beginnt um 14.15 Uhr die erste „Küchenschlacht“, in der sie zu sehen ist. „Ich hab’s ganz locker genommen“, berichtet sie im Gespräch mit der Neuß-Grevenbroicher Zeitung über ihre Teilnahme.
„Das Kochen vor der Kamera hat mir nichts ausgemacht. Aber es war spannend zu sehen, wie verbissen andere an so eine Sache herangehen.“ Schließlich schnippeln, schneiden, rühren und brutzeln die ambitionierten Freizeitköche in „Die Küchenschlacht“ unter verschärften Bedingungen: 35 Minuten bleibt ihnen Zeit, ein vorher ausgewähltes Rezept servierfertig zu kochen. „Das müssen sie schaffen.“
Die Zutaten, berichtet Sigrid Konopatzki vom Ablauf im Studio, wurden gestellt. „Vorher musste man das Rezept mit den Mengenangaben abgegeben.“ Einige Minuten vor dem Start der Sendung wurde im Kühlschrank gecheckt, ob alles da war.
Es war übrigens ihr Mann, der Sigrid Konopatzki ermunterte, sich für „Die Küchenschlacht“ zu bewerben. Die erste Sendung war im Januar mit Horst Lichter ausgestrahlt worden. „Der Horst“, man kennt sich. Doch das war letztlich gar nicht entscheidend.
Zehn Rezepte musste die Bewerberin einschicken, darunter zwei Leibgerichte, zwei Vorspeisen, zwei Hauptgerichte plus Dessertvorschlag. „Rezepte, die ich absolut beherrsche - schnell und lecker“, erzählt die 64-Jährige, die auch mit großen Mengen mühelos hantieren kann. Für einen runden Geburtstag ihres Mannes zauberte sie schon ein Büffet für 110 Personen: „Kein Problem.“
Die Aufzeichnung der in dieser Woche gezeigten „Küchenschlacht“ war im Mai. Erst im April war der Anruf gekommen, mitmachen zu dürfen. „Horst Lichter wusste davon gar nichts!“, betont Sigrid Konopatzki. Entsprechend groß war das Hallo in Hamburg.
Info„Die Küchenschlacht“, Montag von 14.15 bis 15 Uhr, ZDF
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