Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchen (S.M.) Nachdem die Einspruchsfristen abgelaufen sind, ist die Neuwahl des Presbyteriums rechtsgültig: Die Mitglieder des Leitungsgremiums der evangelischen Gemeinde wurden jetzt während eines Gottesdienstes in der Eckumer Samariterkirche in ihr Amt eingeführt.
Pfarrer Thomas Spitzer gehört dem Gremium an. Hinzu kommen Karola Janke-Hoppe, Steffen Griese, Jens Röpert und Heinz Weyermanns. Komplettiert wird das Presbyterium durch Karin Kremer- Schillings, Brigitte Zillmer, Christine Schmitz als Mitarbeiter-Presbyterin sowie durch Alice Strack.
Bei Edeltraud Bemba und Walter Kelm, die nicht für eine weitere Wahlperiode angetreten waren, bedankte sich Spitzer für ihr Engagement.
Den neuen Presbytern steht demnächst schon gehörig Arbeit ins Haus: Vom 18. bis 20. April treffen sie sich in Wuppertal zu einer Klausurtagung. Zu den wichtigsten Themen gehört die beschlossene Einführung einer Kirchgabe.
Denn angesichts des sinkenden Kirchensteueraufkommens wollen die Protestanten am Gillbach langfristig die erst seit 1961 bestehende Eigenständigkeit ihrer Gemeinde sichern. Zielvorgabe war es, 300 Haushalte zu erreichen, die Hälfte davon macht inzwischen mit.
Der jährliche Bedarf, der aus der Kirchgabe gedeckt werden soll, beträgt 72 000 Euro: Wenn 300 der 2400 Gemeindemitglieder monatlich 20 Euro spendeten, so die Berechnung, ließe sich dieser Betrag problemlos aufbringen, wie Pfarrer Spitzer erläuterte.In den kommenden Monaten wird also weiterhin die Werbetrommel gerührt werden.
Eine größere Info-Aktion ist für das am 4. Mai anstehende Gemeindefest der Rommerskirchener Protestanten vorgesehen.
Bei ihrer Klausur am kommenden Wochenende werden sich die Presbyter mit den Schwerpunkten der Arbeit in den kommenden vier Jahren beschäftigen. Fortgeschrieben werden soll dabei die vor vier Jahren entwickelte Konzeption der Gemeindearbeit.
Gesprochen wird auch über eine Idee, die bei Thomas Spitzer anlässlich eines Besuchs der römischen Katakomben entstanden ist: In der Frixheimer Kreuzkirche könnten demnach so genannte „Gedenkkacheln“ mit den Namen aller verstorbenen Mitglieder der evangelischen Gemeinde angebracht werden. .
Hätten die frühen Christen „in den Katakomben gemeinsam mit ihren Toten Gottesdienste im Zeichen der Auferstehung gefeiert“, könnte dem Pfarrer zufolge die Erinnerung an die Verstorbenen durch derartige Gedenkkacheln auch optisch noch einmal besonders ins Bewusstsein gerückt werden.
Würde diese Idee umgesetzt, sollen in der Kreuzkirche alljährlich zum Totensonntag neue Kacheln mit den Namen der im jeweiligen Jahr verstorbenen evangelischen Christen angebracht werden.
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