Rommerskirchen (NGZ). Anstel Die Ansteler Senioren wollen die Segensstation an der Bundesstraße 477 wieder in Schuss bringen. Ein erstes Treffen der Helfer in der Sebastianusklause an der Lindenstraße verlief jetzt nach den Worten von Peter Mahr, dem Seniorenbeauftragten der St.-Sebastianus-Bruderschaft, „zufriedenstellend.“
Sieben Interessenten fanden sich zu der Lagebesprechung ein, nachdem der Vorstand der Bruderschaft im Frühjahr mit der Gemeindeverwaltung die Details geklärt hatte.
Die „umfangreichen Sanierungsarbeiten“ sind Peter Mahr zufolge „dringend notwendig“, wobei es mit der Erledigung des Projekts keineswegs sein Bewenden haben soll. Wenn das Denkmal erst einmal in neuem Glanz erstrahlt, wollen die Senioren auch eine Patenschaft für die weitere Pflege übernehmen.
Die Sanierung beschäftigt den Ehrenpräsidenten der Bruderschaft und die Schützen bereits seit geraumer Zeit.
Bei dem jetzigen Auftakttreffen in der Sebastianusklause hat sich der Bautrupp in spe darauf verständigt, das Projekt in drei Arbeitsphasen anzugehen: Zunächst gilt das Augenmerk der Bepflanzung rund um das Denkmal, anschließend geht es um die Überarbeitung der Treppe und der Steinfläche und zum Schluss soll das Kreuz restauriert werden.
Im ersten Schritt werden die Tannen entfernt, die Hecke soll geschnitten werden und anschließend gilt es, hinter dem Kreuz eine Neubepflanzung vorzunehmen. Anschließend „wird die Treppe neu verfugt“, während die Steinfläche neu verlegt werden soll, wie Mahr ankündigt: Dabei soll das bisherige Muster gewählt werden.
Was die abschließende Sanierung des Kreuzes angeht: Sofort loslegen können Mahr und seine Unterstützer noch nicht. Zunächst muss ein Angebot eingeholt werden und die Finanzierung mit Bürgermeistermeister Albert Glöckner und Dezernent Bernd Sauer konkret geklärt sein.
Dies gilt laut Peter Mahr zudem auch für die Sicherung der Baustelle, wofür sich der Bautrupp unter anderem noch mit den einschlägigen Vorschriften vertraut machen muss.
Der Seniorenbeauftragte der St.-Sebastianus-Bruderschaft schätzt, dass der Startschuss für die Sanierung „Mitte bis Ende August“ erfolgen kann.
Danach soll es aber zügig vonstatten gehen, kündigt er an: „Die Arbeitsschritte sollen nicht durch wochenlange Pausen unterbrochen werden, sondern, nachdem alles vorher Notwendige geklärt ist, in einem Arbeitsgang erledigt werden.“ Daher der verspätete Arbeitsbeginn.
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