Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchen Das vor knapp fünf Jahren mit der Lufthansa-Gebäude-Management (LGM), der Vorgängerin der heutigen Hochtief Facility Energy GmbH, vereinbarte Energie-Contracting hat sich offensichtlich bewährt.
Der Energiebericht 2007, den jetzt Daniela Parente vom Amt für Hochbau und Planung dem Planungs-, Bau-, Grünflächen-, und Umweltausschuss vorlegte, zeigt jedenfalls ein für die Gemeinde Rommerskirchen überaus erfreuliches Ergebnis: Die vertraglich garantierten Energiekosten für den Gebäudepool der Gemeinde Rommerskirchen sind demnach im vergangenen Jahr nicht nur erreicht, sondern sogar noch übertroffen worden.
Die Mehreinsparung liegt bei etwas über 16 000 Euro. Während die Hochtief Facility Management vertragsgemäß Anspruch auf 30 Prozent der Summe, also knapp 4900 Euro hat, beträgt der „Reingewinn“ für die Gemeinde immerhin noch 11 300 Euro. Mit dem erneut positiven Ergebnis setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort.
Beim Energie-Contracting garantiert die Hochtief Facility Management Verbesserungen wirtschaftlicher Art und einen reduzierten Energieverbrauch. Vertraglich zugesicherte Einsparungen bei den Energiekosten sind die Grundlage für die Refinanzierung der von Hochtief Facility Management vorgenommen Investitionen, mit denen etwa die Heizanlagen der Gemeinde eigenen Gebäude auf Sparkurs getrimmt wurden.
Ungeachtet der Erfolge beim Energie-Contracting bleibt bei der Energieeinsparung gleichwohl noch einiges zu tun: Denn seit dem Jahr 2003 bewirbt sich die Gemeinde Rommerskirchen um den „European Energy Award“ (eea). Dass es im ersten Anlauf nicht reichen würde, hatte sich bereits 2005 abgezeichnet: Im April 2007 lief dann die erste Förderphase ab.
Gleichwohl bestand für die Gemeinde kein Grund zum Aufgeben, denn seit vergangenem Jahr gibt es die Möglichkeit, eine Folgeförderung zu beantragen - was die Gemeinde vor einem halben Jahr getan hat. Aktuell müssen noch Unterlagen nachgereicht werden: Die Gemeinde hat die bereits umgesetzten Maßnahmen zwar bereits in einem Bericht zusammengestellt - der jedoch noch von einem externen Berater bewertet werden muss, wie Daniela Parente dem Planungsausschuss berichtete. Nach Lage der Dinge kann diese Bewertung frühestens im Juni erfolgen.
Unterdessen beschäftigt sich das von der Gemeinde eingesetzte Energieteam mit verschiedenen Projekten: So soll in den drei Grundschulen weiter Energie gespart und kostengünstige Thermografieaufnahmen für die Bürger aufgezeichnet werden. Soweit es die öffentlichen Gebäude betrifft, sollen diese im Juni präsentiert werden.
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