Rommerskirchen (NGZ). Zum ersten Mal in der Geschichte des Eckumer Entenrennens hat es eine Disqualifikation gegeben. Ein Teilnehmer des Eckumer Entenrennens hatte die Tipps von Stefan Krüger, Professor für das Entwerfen von Schiffen, die am Samstag in der NGZ zu lesen waren, zu wörtlich genommen. Er hatte seine gelbe Plastik-Ente vor dem Rennen auf dem Gillbach am Wochenende mit 80 Gramm Blei versehen.
Auf diese Weise hatte die Plastik-Ente mehr Tiefgang und wurde deshalb – wie von dem Wissenschaftler vorhergesagt – besser von dem fließenden Wasser transportiert. Tatsächlich gewann die Blei gedopte Ente mit zehn Metern Vorsprung. Doch das nützte ihr nichts, nach einem kurzen Wiegen wurde das künstliche Tier disqualifiziert.
Dem Entenrennen-Organisator von den Eckumer Bürgerschützen, Friedhelm Müller, war die frisierte Ente gleich seltsam vorgekommen: „Man hat an der Art, wie die Plastik-Ente geschwommen ist, sofort gesehen, dass die nicht koscher ist.“
Das war aber die einzige unerfreuliche Nachricht an diesem Tag, bei dem etwa 800 Menschen an den Gillbach gekommen waren, um mehrere Tausend Enten den Gilbach hinabtrudeln zu sehen. Außerdem gab es ein Kinderprogramm, darunter ein Fußball-Parcours, den die Frauen vom Entenrennverein gesteckt hatten.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder, Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.