Rommerskirchen (NGZ). Wenn die Grundschule vorbei ist, heißt es für Rommerskirchener Kinder, in weiterführende Schulen der Nachbarstädte zu wechseln. Doch welche Probleme sind damit verbunden? Ratsfrau Alice Oßwald hakte nach.
Rommerskirchen FDP-Ratsfrau Alice Oßwald will es ganz genau wissen: Was passiert eigentlich, wenn für Rommerskirchener Kinder die Grundschulzeit endet? Aus eigener Erfahrung weiß die 44-Jährige: Weil alle weiterführenden Schulen außerhalb der Gemeindegrenzen liegen, stellen sich schlagartig neue Herausforderungen für die Familien der schulpflichtigen Mädchen und Jungen.
"Meine älteste Tochter ging damals nach Grevenbroich – wenn die mal früher die Schule aus hatte, gab's ein Problem." Da musste kurzfristig improvisiert werden, um die Kinder abzuholen. Nun sind es ihre Zwillinge, die demnächst nach Grevenbroich pendeln müssen – so wie andere Rommerskirchener Kinder auch. "Ich weiß", sagt Alice Oßwald im Gespräch mit der NGZ, "dass das Thema Busanbindung vielen im Magen liegt." Der Transport zur Schule und wieder nach Hause ist deshalb einer von mehreren Aspekten, den die Vorsitzende der Rommerskirchener Liberalen nun im Rahmen einer von ihr geplanten Elternbefragung aufgelistet hat. "Alle Angaben", versichert sie, "werden von mir streng vertraulich behandelt und die Ergebnisse ohne Namensangaben bekannt gegeben."
FDP fragt nach
Wie gestaltet sich der Wechsel auf die weiterführenden Schulen, was ist gut, was muss sich ändern, wo besteht dringender Bedarf? Möglichkeiten, mit Alice Oßwald in Kontakt zu treten und die Fragen zu beantworten, gibt es per E-Mail an osswald@fdp-rommerskirchen.de, telefonische Auskunft unter Tel. 0 21 83 / 41 31 51.
Alice Oßwald richtet sich mit ihrer Aktion einerseits an die Eltern der Schulabgänger der vergangenen beiden Jahre, andererseits an jene, deren Kinder in diesem Sommer den Schulwechsel vollziehen. Gefragt wird, ob das Kind an der Wunschschule angenommen wurde, ob es eine Ganztagsschule besucht oder eine Übermittagsbetreuung erfolgt. "Viele Eltern haben gesteigertes Interesse an der Gesamtschule", weist Oßwald ergänzend hin.
Eine weitere Frage, die sie an die Rommerskirchener Eltern stellt: "Wie haben Sie die Wartezeit bis zur Bestätigung der weiterführenden Schule empfunden?" Letztlich, so die Ratsfrau, gehe es ihr darum, endlich etwas mehr Übersicht über die aktuellen Gegebenheiten rund um das Thema "Weiterführende Schulen" zu bekommen.
"Ich sehe Handlungsbedarf", erklärt sie. Welche konkreten Empfehlungen und Dringlichkeiten aus den Antworten abzuleiten sind, kann die FDP-Politikerin derzeit freilich noch nicht sagen. Auch die immer wieder einmal geäußerte Überlegung, ob die Gemeinde Rommerskirchen nicht vielleicht doch eine wie auch immer geartete weiterführende Schule braucht, lässt sie offen: "Dazu äußere ich mich nicht."
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