Rommerskirchen (NGZO). Im Rathaus an der Bahnstraße wie auch im soziokulturellen Zentrum Evinghoven sind seit Tagen die Handwerker zugange: Mit Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung betreibt die Gemeinde derzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten.
Im alten Trakt des Rathauses sind inzwischen die Heizkörpernischen gedämmt worden. Derzeit werden die Heizungs- und Fensteranlagen auf den energetisch neuesten Stand gebracht. Insgesamt wurden nach den Worten von Baudezernent Hans-Josef Schneider inzwischen Aufträge in Höhe von 166 000 Euro vergeben, wobei für das Projekt insgesamt 225 000 Euro zur Verfügung stehen.
Fast ebenso hoch ist der Betrag, der für den Umbau des WC-Trakts an der Alten Schule in Evinghoven verwendet werden kann. Die bisherige Auftragssumme beläuft sich auf rund 187 000 Euro. Hans-Josef Schneider rechnet hier "erfahrungsgemäß mit geringen Nachtragsarbeiten", da im Bestand gebaut werden müsse.
535 000 Euro verplant
Vergangene Woche hat der Gemeinderat auch den Auftrag für den Neubau der maroden Brücke am Hermeshof vergeben, ein Vorhaben, für das die Gemeinde 105 000 Euro ausgeben kann.
Offen bleibt einstweilen, wie es beim Feuerwehrgerätehaus Rommerskirchen um die komplette Sanierung des Dachs bestellt sein wird: Hier war zunächst lediglich vorgesehen, die Dachschrägen zu dämmen, was Kosten in Höhe von 43 000 Euro verursachen würde. Nachdem der Rat vor einem halben Jahr beschlossen hatte, das Dach völlig zu erneuern, sofern die Restmittel des Konjunkturpakets hierfür ausreichen, soll nun zunächst abgewartet werden, wie hoch die Kosten der bereits in Angriff genommenen Baumaßnahmen tatsächlich sind.
Insgesamt stehen der Gemeinde aus dem Konjunkturpaket II 551000 Euro zur Verfügung. Aktuell verplant sind hiervon derzeit 535000 Euro.
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