Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchen Die CDU Rommerskirchen wagt sich früh aus der Deckung. Sie kürte am Donnerstag Abend auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Wolfgang Könen zu ihrem Bürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl 2009. Wolfgang Könen erhielt 36 von 36 möglichen Stimmen.
Der 39 Jahre alte Rechtsanwalt hat seine Kanzlei im Center am Park und wohnt mit Ehefrau Astrid in Butzheim. Und was wichtig ist: Er hat seine Wurzeln in Rommerskirchen; sein Vater ist Fußball-Legende Heinz Könen.
Geboren wurde Wolfgang Könen am 23. Dezember 1968 in Grevenbroich, wuchs die ersten Jahre in Rommerskirchen auf. Seine Eltern zogen dann nach Rheidt-Hüchelhoven. Von dort aus besuchte Wolfgang Könen die Realschule in Ober-außem bei Bergheim. Nach der Mittleren Reife absolvierte er bei Bayer in Dormagen eine Lehre zum Chemikanten, arbeitete auf Wechselschicht, wurde Schichtführer - kennt die Probleme aus der Mitte des Arbeitslebens.
„Das kann es doch nicht gewesen sein“, so seine Haltung. Er holte 1994 das Abitur am Spee-Kolleg in Neuss nach, studierte in Köln Jura, absolvierte unter anderem in Bergheim das Refgerendariat und ließ sich im Oktober 2004 in Rommerskirchen als Rechtsanwalt nieder. Schnell wurden er und seine Frau Astrid, die er im vergangenen Jahr heiratete, in den Ort integriert. Ehrengarde des Bürgervereins Rommerskirchen.
Vorsitzender der Werbegemeinschaft Pro Rommerskirchen - und viele alte und neue Freund- und Bekanntschaften begegnen ihn auf dem Weg zurück in die Rommerskirchener Gemeinschaft. Höhepunkt: die gestrige Kür. „Ich fühle das starke Vertrauen, das die CDU in mich setzt, ich fühle mit bekräftigt durch diesen Schritt.“ Nicht nur die Freizeit wird bei Wolfgang und Astrig Könen durch den Fußball bestimmt: Er spielt aktiv in Rheidt Fußball, sie ist Chefsekretärin beim 1.FC Köln.
„Sich für die Menschen einsetzen“, das ist sein Ding. Als Anwalt und in der Politik. Seit vergangenem Sommer ist Wolfgang Könen Mitglied der örtlichen CDU. Aus Überzeugung: „Ich will mich für die Menschen in meiner Heimat einsetzen.“ Und das „C“ ist ihm wichtig;. Bürgermeister der Gemeinde zu werden, ist sein größter Wunsch. Die Voraussetzungen, so sieht er es, bringt er mit: Er ist Jurist, kann eine Verwaltung führen, einem Gemeinderat vorstehen, er hat gelernt, auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören, mit ihnen zu sprechen. Und er ist nicht abgehoben. Wenn von der Arbeit und den Verhältnissen in den großen Werken der Umgebung gesprochen wird, kann er aus eigener Anschauung mitreden. Der Shooting-Star der Rommerskirchener Christdemokraten würde als Bürgermeister seine Kanzlei ruhen lassen, beziehungsweise durch mögliche Partner weiterführen lassen.
Die Rommerskirchener CDU scheint mit der Kandidatenkür endgültig ihre innerparteilichen Querelen zwischen Ortsverband und Fraktion überwunden zu haben. Könen jedenfalls sieht für seine Kandidatur Unterstützung von beiden Seiten. „Ich werde in der CDU getragen von einer Welle der Unterstützung.“ Auch der Kreisverband mit Hermann Gröhe MdB an der Spitze und Karl Kress MdL haben Unterstützung und Sympathie signalisiert.
Für Wolfgang Könen geht es jetzt darum, noch bekannter zu werden und ein detailliertes Programm für Rommerskirchen zu entwickeln.
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