Rommerskirchener Halloween-Party (NGZO). Ansteler Schützen wollen Halloween-Party nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres Zwischenfälle vermeiden.
Anstel (S.M.) Die St. Sebastianus-Bruderschaft Anstel ist derzeit in bester Feierlaune. Kurz nach dem Oktoberfest zum 25-jährigen Bestehen der Schützenhalle wird sich diese kommenden Samstag, 31. Oktober wieder zum Epizentrum des Grauens verwandeln: Zum mittlerweile neunten Mal haben Geschäftsführer Jürgen Redemann und sein Team aus der Halle einen geradezu filmreifen Gruseltempel gemacht, der im weitesten Umkreis seinesgleichen sucht. Ab 19.30 Uhr geben sich bei der Halloween-Party erneut Untote und keltische Geister ein Stelldichein: Für die musikalische Gestaltung des weit über die Ansteler Ortsgrenze hinaus populären Grusicals sorgt wieder Diskjockey Marc Pesch. Der Eintritt für das Spektakel kostet fünf Euro im Vorverkauf: Erhältlich sind Eintrittskarten bei den Geschäftsstellen der Sparkasse Neuss in Rommerskirchen, Grevenbroich und Dormagen. Spukgestalten, die ihren Obolus erst an der Abendkasse entrichten, müssen allerdings sechs Euro zahlen.
Nach den sich außerhalb der Halle abspielenden Schlägereien vom vergangenen Jahr, die einen massiven Polizeieinsatz nötig machten, haben die Schützen nun sicherheitstechnisch aufgerüstet: "Erfahrene Ordnungskräfte werden Randalegeister umgehend aussortieren", kündigt Schriftführer Peter Kirschbaum an. Rundweg positiv fällt die Bilanz des aus Präsident Norbert Kramer, Peter Kirschbaum, Bernd Sauer und Dr. Robert Coenen bestehenden Organisationsteams für das erste Ansteler Oktoberfest aus. "Wie erwartet, waren die ,Original Holzheimer' in ihrer Egerland -Besetzung sowie Hansel Kainz die erwarteten Publikumsmagneten", blickt Peter Kirschbaum auf das Spektakel zurück, bei dem die Schützenhalle erstmals in blau und weiß erstrahlte. Auch das in bajuwarischen Gefilden obligatorische Baumstammsägen fehlte nicht. Wenngleich sich nach Kirschbaums Worten der eine oder andere Finger von der Qualität der Sägen überzeugen konnte, kam natürlich niemand ernsthaft zu Schaden. Neben Paulaner-Weißbier waren Hax'n , Weißwürste und Leberkäs' im – von den Gästen heftig nachgefragten – Angebot. "Einschließlich der Tombola mit Preisen und Gutscheinen ortsansässiger Unternehmen hat alles gepasst", zeigt sich Peter Kirschbaum erfreut. Der Hauptgewinn war übrigens eine Reise für zwei Personen zum Münchner Oktoberfest 2010. Wie es künftig um das Ansteler Oktoberfest bestellt sein wird, steht noch nicht abschließend fest. Präsident Norbert Kramer hatte jedoch bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass er nichts dagegen habe, wenn sich neben der Halloween-Party der Bruderschaft auch das Oktoberfest als Dauerbrenner etablieren könnte.
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