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Über 50 Fußballprofis aus 1. und 2. Bundesliga sollen ihren Führerschein erhalten haben, ohne dass sie die dafür notwendigen Prüfungen und Kurse absolvierten.
Die "Bild"-Zeitung hat eine Reihe von Stars genannt, die ihren Führerschein gekauft haben sollen.
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Torsten Frings (Werder Bremen):
Während Frings Motorrad-Prüfung sollen die Fahrprüfer in seinem Porsche hinter ihm her gefahren sein. Über die Gebühr von 1600 Euro existiert keine Quittung. Er streitet alle Vorwürfe ab.
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Diego (Werder Bremen):
Bremens Edeltechniker Diego sagte bei der Polizei aus, er habe keinen Theorieunterricht gehabt. Praxisunterricht mit den Prüfern habe es nicht gegeben. Die Theorieprüfung habe er im Hotel ausgefüllt, einige Fragen erst nach Blickkontakt und Bestätigung des Fahrlehrers angekreuzt. Eine praktische Prüfung habe nicht stattgefunden. Auf seine Frage, ob das nicht notwendig sei, wäre gleich der Führerschein ausgehändigt worden. Er habe 2900 Euro in bar übergeben.
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Marcelinho (VfL Wolfsburg):
Wolfsburg-Spielmacher Marcelinho erklärte, er habe einige Fragen der Theorieprüfung nicht beantworten können. Der Prüfer habe gesagt, das sei kein Problem.
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David Odonkor (Betis Sevilla):
Odonkor streitet bisher alles ab: "Ich habe meinen Führerschein ganz normal gemacht – und das schon vor sechs Jahren."
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Naldo (Werder Bremen):
Aus der Werder-Clique soll auch er dabei gewesen sein.
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Diego Klimovicz (Borussia Dortmund)
Auch der Argentinier soll seinen Führerschein nicht auf legalem Wege erworben haben.
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Weitere Spieler von Bayer Leverkusen, Nürnberg, Hannover 96, Hertha BSC Berlin und Hamburger SV sollen verwickelt sein.