Enke-Selbstmord: Schlappner erhebt schwere Vorwürfe
München (RPO). Der frühere Fußball-Bundesliga-Trainer Klaus Schlappner hat im Zusammenhang mit dem Selbstmord von Robert Enke im vergangenen November schwere Vorwürfe gegen das Umfeld des damaligen Nationaltorhüters erhoben.
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Schlappner: "Der Mann ist sicher immer fachspezifisch auf dem Fußballplatz begleitet worden, aber offensichtlich nicht als Mensch. Sein Umfeld hat versagt."
Schlappner betonte, wie wichtig die menschliche Komponente gerade im Umgang mit jungen Profis sei. "Man muss Spieler ansprechen oder mal in den Arm nehmen", sagte er. In seiner langjährigen Trainerlaufbahn habe er sich angewöhnt, "ein Soziogramm des Spielers und der Mannschaft" zu erstellen. Wenn man eine Verhaltensänderung beobachte, müsse man sich als Trainer "unbedingt die Mühe machen, herauszufinden, woran es liegt".
Enke hatte an schweren Depressionen gelitten. Der Torwart von Hannover 96 hatte sein Auto am Bahnübergang Neustadt-Eilvese geparkt und ließ sich von einer Regionalbahn überrollen. Enke, der seine Ehefrau und ein Adoptivkind hinterlässt, hatte drei Jahre zuvor seine herzkranke Tochter verloren.
Schlappner hat vollkommen Recht, leider, ob hier oder dort die menschlichen Kontakte werden leider immer weniger !!
Schwachsinn, schließlich war Enke seit Jahren in Behandlung. Aber Hauptsache ein weiterer ''Sachverständiger'' hat mal wieder ein Interview gegeben - und wird auch noch veröffentlicht.
nach der letzten Niederlage von Hannover wieder gesehen habe, war ich einfach nur noch sprachlos. Was sind das für Menschen, die vor einigen Monaten einen auf Tiefe Trauer gemacht haben und...
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