Bayern München: Magath lässt seine Zukunft offen
München (rpo). Bis zum Ende der kommenden Spielzeit wird Coach Felix Magath den Neuaufbau bei Bundesliga-Rekordmeister Bayern München auf jeden Fall noch leiten. Wie die Zukunft des Erfolgstrainers nach Sommer 2007 aussehen wird, steht aber noch nicht fest.
Magath zumindest schließt seinen Abschied zum Ende der kommenden Spielzeit 2006/07 nicht aus. Er wisse noch nicht, ob er seinen Vertrag beim FC Bayern 2007 verlängern werde, sagte der 52-Jährige der "Bunte". "Nächstes Jahr ist es noch viel unwahrscheinlicher, dass wir wieder das Double schaffen", sagte Magath, der seine Konsequenzen ziehen wolle, wenn er nichts mehr bewegen könne. "Ich habe nicht den Ehrgeiz, beim FC Bayern der Trainer zu werden, der am längsten da war."
Manager Uli Hoeneß bleibt unterdessen gelassen. "Wir haben noch ein Jahr Vertrag. Da ist kein Hinterhalt drin. Wir haben niemand in der Hinterhand. Wenn es gut geht, ist es okay. Wenn nicht, machen wir am 1. Juli 2007 etwas anderes," sagte der Bayern-Macher in Sport Bild. Falls der Erfolg ausbleibe, werde man Magath "nicht rausschmeißen", aber den Vertrag "auslaufen lassen", andernfalls solle von Jahr zu Jahr verlängert werden.
Scholl soll Bindeglied werden
Wie Magath besitzt auch Mehmet Scholl noch einen einjährigen Vertrag beim deutschen Rekordmeister. Anschließend werde Scholl zu seinem Assistenten, bestätigte Hoeneß. "Er soll irgendwann als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand integriert werden, wenn ich nicht mehr jeden Freitag mitfahren will. Scholl denkt wie einer, der für andere verantwortlich ist, nicht nur für sich. Er denkt für die Sache", sagte er über den designierten Sportdirektor.
Einen Nachfolger für den zum FC Chelsea abgewanderten Michael Ballack wollen die Bayern in diesem Sommer endgültig nicht kaufen. "Das ist hundertprozentig, dass wir es intern lösen. Es soll kein Eins-zu-Eins-Ballack-Nachfolger sein, sondern einer, der ihn interpretieren kann", erklärte Hoeneß. Man habe mit Roque Santa Cruz, Julio dos Santos, Bastian Schweinsteiger und Sebastian Deisler mehrere Spieler, die der Trainer in dieser Rolle ausprobieren könne.
Die einzigen Neuverpflichtungen für die kommende Spielzeit sollen der Kölner Lukas Podolski und Daniel van Buyten vom Hamburger SV sein. "Aber wenn es nicht klappt, dann haben wir kein Riesenproblem", sagte der Bayern-Manager.
Brauchen wir Podolski bei der WM 2010?















































