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Wir haben die Reaktionen zum Streitzwischen dem DFB, Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff gesammelt.
Bundestrainer Joachim Löw über den Streit:
"Ich war über den ganzen Ablauf der letzten Wochen stark verärgert. Weil wir insgesamt ein schlechtes Bild dargestellt haben. Es gab unnötigen Diskussionsstoff. Ein Ultimatum von 48 Stunden. Damit bin ich nicht einverstanden!"
Bundestrainer Joachim Löw zu weiteren Verhandlungen:
"Auf keinen Fall gibt es vor der WM ein Gespräch. Es geht für uns alle nur um sportliche Dinge. Ich will nicht mehr verhandeln."
Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff:
"Die Forderung einer Signing Fee hat es nie gegeben. Es ist von einer einmaligen Zahlung die Rede gewesen, die aber erst im Nachhinein während der Laufzeit gezahlt werden sollte. Dieses Thema wird uns bis und während der WM verfolgen, aber wir werden da eine verschworene Einheit bilden."
Ex-Nationalkeeper Oliver Kahn:
""Es ist seine Aufgabe als Manager der Nationalmannschaft, die Verträge mit und nicht für Löw, Köpke und andere Personen auszuhandeln. Bierhoff tritt quasi als Verhandlungsführer des Trainerstabs vor dem DFB auf. Das ist ja schon fast eine Art Amtsmissbrauch von Bierhoff."
TV-Experte une Ex-Nationalspieler Günter Netzer:
""Ich betrachte Oliver Bierhoff als zentrale Figur und Verursacher dieser unnötigen Auseinandersetzung. Bierhoff unterliegt einer grandiosen Fehleinschätzung seiner Person, aber vor allen Dingen seiner Bedeutung für die Nationalmannschaft. Er hält sich zwar selbst für unverzichtbar, ist es aber nicht."
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger:
"Ich will ihn behalten. Wenn wir die WM erfolgreich spielen, werde ich mit Löw sprechen. Und wenn wir sie nicht so erfolgreich spielen, dann auch. Er wird immer mein erster Ansprechpartner sein."
Franz Beckenbauer:
"Es war absolut richtig, die Forderungen von Bierhoff nicht zu akzeptieren. Auch in Zukunft darf nur das DFB-Präsidium über den Bundestrainer entscheiden und nicht ein Nationalelf-Manager. Ein Vetorecht war nicht akzeptabel. Meine Meinung: Der Übernahme-Versuch ist gescheitert. Keiner ist unentbehrlich. Es gibt auch noch andere, die es können. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht die Forderungen. Bundestrainer ist doch ein Traumjob, der ordentlich bezahlt wird"