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Wirtschaftskrise: Deutsche geizen bei Einkäufen und Restaurantbesuchen

zuletzt aktualisiert: 09.02.2010 - 15:46

Nürnberg (RPO). Günstiger einkaufen, weniger ausgehen, größere Anschaffungen hinauszögern: Wegen der Wirtschaftskrise treten Verbraucher in Deutschland auf die Kostenbremse. Auch Briten, Franzosen und Österreicher versuchen ihre Ausgaben derzeit so weit wie möglich zu reduzieren. Weniger sparsam sind dagegen Spanier und Polen.

Mehr als vier von zehn Konsumenten in Deutschland, den Niederlanden und Österreich kaufen Lebensmittel und Getränke so günstig wie möglich ein, wie eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab. Deutsche, aber auch Franzosen, Österreicher und Italiener schränken ihre täglichen Ausgaben zudem ein, indem sie seltener eine Gaststätte oder ein Restaurant besuchen.

Größere Anschaffungen wie den Kauf eines Autos oder einer Waschmaschine verschieben derzeit hauptsächlich deutsche und russische Konsumenten. Auch der Verzicht auf den Besuch einer Kneipe oder eines Cafés spart Geld: Vier von zehn befragten Franzosen und Bundesbürger geben der GfK zufolge an, so ihre alltäglichen Ausgaben zu reduzieren.

Ebenso bietet der Verzicht auf einen Kino-, Konzert- oder Theaterbesuch für die französischen und die deutschen Befragten Sparpotenzial für die Haushaltskasse. Und knapp mehr als jeder dritte Konsument in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien versucht, preiswerter Urlaub zu machen.

Italiener und Russen sparen an Ausgaben für Kleidung

Bei den Ausgaben für Bekleidung und Schuhe sparen dagegen häufiger die Russen und Italiener. Briten versuchen zudem, durch weniger Energiekosten für Heizung und Klimaanlage ihre Ausgaben im Zaum zu halten.

Für die Studie wurden im Auftrag des GfK Vereins im Winter 2009 insgesamt rund 10.200 Verbraucher ab 14 und 15 Jahren in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlanden, Österreich, Spanien, Polen und Russland befragt.


Quelle: apd/ndi

 
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digi1 | 10.02.10 10:35 (1/18)
ja, nicht jeder Bürger
möchte so verantwortungslos Handeln wie unsere Regierung denn die erhöht ihre Ausgaben, obwohl sie unendlich schon in Schulden steckt. Allerdings kann/darf der gemeine Bürger auch kein Geld...
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Pela1961 | 10.02.10 06:12 (2/18)
Welch
eine Überraschung. Da sinken die Einkommen in den unteren Gehaltsregionen, die Gewinne derjenigen, die eh nicht alles ausgeben, steigen und dann wird sich gewundert, wenn weniger gekauft wird....
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husky1501 | 10.02.10 01:25 (3/18)
Wer glaubt es fehlt an Geld ...
der irrt. Geld ist im Überfluss vorhanden, es ist nur falsch verteilt. Die monetäre Fehlallokation im volkswirtschaftlichen Sinn wird zum einen durch Zinseszinseffekte unseres Geldsystems verursacht,...
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