Die sogenannten Omega-Geschäfte der HSH Nordbank haben ein juristisches Nachspiel für zwei ehemalige Manager der Londoner Niederlassung gestellt. Es wurde Strafanzeige gestellt. mehr
Dem Chemiekonzern Bayer droht offenbar neues Ungemach beim Bau umstrittenen CO-Pipeline: Bei den Bauarbeiten an der umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline durch das Rheinland sind nicht genehmigte Stahlsorten verwendet worden. mehr
Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch fester aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax legte 0,9 Prozent auf 5937 Zähler zu. Der MDax verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 7926 Punkte und der TecDax stieg um 1,7 Prozent auf 844 Punkte. mehr
Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hält Vollbeschäftigung in Deutschland weiter für möglich. Dafür sind allerdings eine Reihe von Reformen notwendig, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Strategiepapier hervorgeht. mehr
Die Deutschen kaufen sich immer häufiger Snacks für unterwegs, statt in Restaurants essen zu gehen. Vor allem Backwaren wie Brötchen werden im Ernährungsalltag offenbar immer wichtiger. mehr
Der größte deutschen Energiekonzern Eon hat im Krisenjahr 2009 einen Gewinnrückgang verzeichnet. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte, fiel der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf knapp 82 Milliarden Euro. mehr
Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re schreckt trotz der schweren Haushaltskrise Griechenlands nicht vor Anleihen des südosteuropäischen Staates zurück. Sein Unternehmen sei Ende 2009 im Besitz von griechischen Staatsanleihen im Wert von mehr als 2,1 Milliarden Euro gewesen und habe in der vergangenen Woche weitere Mittel in die Papiere investiert. mehr
Die Deutsche Bahn soll nach dem Willen ihres designierten Aufsichtsratsvorsitzenden Utz-Hellmuth Felcht den Kunden künftig wieder Freude machen. Vorrangigste Aufgabe seien Kundenorientierung, Pünktlichkeit und Qualität, wobei dies in wirtschaftlich erfolgreicher Form geschehen müsse, sagte Felcht am Mittwoch in Berlin. mehr
Die Rezession hat den deutschen Reiseveranstaltern im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang beschert. Dies erklärte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Klaus Laepple, am Mittwoch auf der Tourismusmesse ITB in Berlin. mehr
Die EU-Staaten sehen Griechenland, aber auch den Euro durch internationale Spekulanten gefährdet. Die Finanz-Jongleure stehen am Pranger. Griechenlands Ministerpräsident Papandreou vergleicht sie mit Brandstiftern. Vor allem zwei Mechanismen an den internationalen Finanzmärkten stehen in der Kritik. Zu Unrecht, meinen Experten.
VON BIRGIT MARSCHALL mehr
Unerwarteter Rückschlag für die deutschen Exporteure: Die Ausfuhren sanken im Januar so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. Sie schrumpften um 6,3 Prozent im Vergleich zum Dezember, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Experten hatten mit einem Plus gerechnet. mehr
Die Vereinigten Staaten präsentieren sich gerne als Musterland der Marktwirtschaft. Tatsächlich aber lassen die Amerikaner freien Wettbewerb nur so lange zu, wie er ihnen nutzt.
VON ANTJE HÖNING mehr
In die Debatte um EU-Hilfen für das verschuldete Griechenland hat sich nun auch Bundespräsident Horst Köhler eingeschaltet. Nach Informationen unserer Redaktion hat der ehemalige IWF-Chef jüngst mit Kanzlerin Merkel Hilfsmaßnahmen ausgelotet.
VON MICHAEL BRÖCKER mehr
Der Preisauftrieb hat im Februar etwas nachgelassen. Binnen Jahresfrist verteuerte sich die Lebenshaltung um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Januar waren es noch 0,8 Prozent. mehr
Die Börse in Tokio hat am Mittwoch nahezu unverändert tendiert. Gefragt waren vor allem Exportwerte, die von besser als erwartet ausgefallenen Daten zu Maschinenbestellungen profitierten. mehr
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Anlegerschutz bei sittenwidrigen Geschäften im Ausland gestärkt. Ausländische Broker haften für Schäden deutscher Anleger, wenn sie Vermittlern den Abschluss offensichtlich sittenwidriger Geschäfte über ihre Onlinesysteme an der Börse ermöglichen, entschied der BGH am Dienstag in Karlsruhe. mehr
Der europäische Luftfahrt-Konzern EADS zieht sich aus dem Rennen um einen Milliarden-Auftrag in den USA zurück, weil das Pentagon den US-Konkurrenten Boeing bevorzugt. Brüderle warf den USA Protektionismus vor. Die EU-Kommission reagierte mit scharfer Kritik und droht den USA nun mit höheren Hürden für künftige Rüstungsprojekte.
VON KARIN FINKENZELLER UND BIRGIT MARSCHALL mehr