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Mit dem Fast-Kollaps der Hypo Real Estate sorgen Millionen Bankkunden um ihr Erspartes. Sparer und Kapitalanleger sind verunsichert: Wie sicher ist mein Geld noch? Wir haben die wichtigsten Fragen zu Aktien, Fonds und Festgeld zusammengestellt
Anleger von Festgeld können beruhigt sein: Ihr Geld ist sicher und bringt auch noch gute Zinsen. Das Kapital ist in einem der deutschen Einlagensicherungsfonds in größer Höhe geschützt. Vorsichtig sollten Sparer allerdings bei ausländischen Banken sein. Sie garantieren manchmal nur eine Summe in Höhe von 20.000 Euro, locken dafür aber mit hohen Zinsen.
Das Tagesgeld wird ebenso wie das Festgeld durch die Einlagensicherungsfonds geschützt. Auch hier ist das Geld sicher, sollte eine Bank pleitegehen.
Sie gehören zu den sichersten Anlageformen. Im Gegensatz zu einer Bank kann der Bund nämlich nicht pleitegehen. Gleiches gilt auch für Bundesanleihen (Laufzeit 10 Jahre), Bundesobligationen (5 Jahre) oder Finanzierungsschätze (bis 2 Jahre). Vorsicht ist allerdings bei vorzeitiger Rückgabe geboten. Dann hängt der Anleger vom aktuellen Börsenkurs ab, der natürlich auch unter dem Kaufniveau liegen kann.
Gold wird als krisensicheres Investement überschätzt. Zwar stieg der Goldpreis seit Anfang September von 750 Dollar je Unze auf 900 Dollar, doch Rohstoffexperten rechnen mit keinem weiteren Anstieg. Außerdem blieb der Goldpreis in Euro weitestgehend konstant.
Die Immobilienkrise ist in Deutschland noch nicht angekommen. Aktuell gelten Immobilien hierzulande von daher noch als sicheres Investement. Sollte sich die Wirtschat allerdings weiter abkühlen, könnten auch die Immobilienpreise darunter leiden. Gute Immobilien werden allerdings zu jeder Zeit einen Käufer finden.
Rentenfonds bzw. Geldmarktfonds gelten als sichere Anlage. Allerdings werden sie ihrem guten Ruf nicht immer gerecht. Geldmarktfonds fielen negativ auf, weil sie während der Finanzkrise vermeintlich sichere Produkte in ihre Portfolios aufnahmen. Die Fonds gerieten dadurch in Schieflage. Anleger sollten daher darauf achten, dass der Fond zum Beispiel nicht in ABS-Produkte investieren darf. Dann sind sie sich und bringen Verzinsungen von teilweise mehr als vier Prozent.
Zertifikate dürfen in diesen Tagen durchaus als riskant bezeichnet werden. Allerdings hängt es auch vom Herausgeber ab, wie sicher die Papiere sind. Grundsätzlich gilt, dass Zertifikate kein geschütztes Vermögen sind. Schlittert eine Bank in die Insolvenz, droht dem Anleger der Totalverlust.