Umfrage: Singles glauben nicht an die große Liebe
Hamburg (RPO). Schlechte Nachrichten für Romantiker: Der Valentinstag naht, doch viele Singles haben den Glauben an die große Liebe längst verloren. Über die Hälfte wünscht sich zwar eine lebenslange Partnerschaft, gleichzeitig hält aber knapp jeder Zweite lebenslanges Verliebtsein für unrealistisch.
Vor allem die über 55-Jährigen und Akademiker seien in Sachen Liebe besonders ernüchtert, so eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de. Sie finden gemeinsame Interessen demnach wesentlich wichtiger als Schmetterlinge im Bauch. 80 Prozent der Singles sind laut Studie davon überzeugt, dass Beziehungsglück vor allem von realistischen Erwartungen und gemeinsamer Konfliktbewältigung abhängt.
Knapp 60 Prozent der Befragten sind zudem der Ansicht, dass die Medien zu hohe Erwartungen an die Liebe schüren. Romantische Komödien hörten beim Happy End auf. Wie das Paar den Alltag nach einigen Beziehungsjahren meistere, werde jedoch verschwiegen, sagt Diplom-Psychologe Volker Drewes. Für die Studie wurden den Angaben zufolge Einstellungen von 10.000 Singles untersucht.
Deutsche verschenken weniger Rosen
Die Deutschen lassen immer seltener Rosen sprechen. Von Januar bis November 2009 wurden vorläufigen Zahlen zufolge 943 Millionen Rosen im Wert von 201,9 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich des Valentinstags mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei die Zahl der importierten Rosen um 11,1 Prozent zurückgegangen.
Rund zwei von drei Rosen kamen nach Angaben der Wiesbadener Behörde aus den Niederlanden (650 Millionen Stück). Dahinter folgten Kenia (16,1 Prozent, 152 Millionen Stück) und Sambia (4,9 Prozent, 46 Millionen Stück).























