Vor dem Klimagipfel in Kopenhagen: Brasilien als Klimaschutz-Vorreiter

zuletzt aktualisiert: 14.11.2009 - 11:51

São Paulo (RPO). Brasilien will auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen mit gutem Beispiel vorangehen. Das Land werde auf dem Gipfel im Dezember freiwillig zusagen, den Ausstoß von Treibhausgasen um bis zu knapp 39 Prozent im Vergleich zu den bisher für 2020 vorhergesehenen Werten zu reduzieren, teilte die Regierung mit.

Der Wert solle zwischen 36,1 Prozent und 38,9 Prozent liegen, sagte Kabinettschefin Dilma Roussef in São Paulo bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Umweltminister Carlos Minc. Brasilien gilt als viertgrößter Verursacher von klimaschädlichem Kohlendioxid-Ausstoß, Grund ist vor allem die Rodung der Regenwäldern durch Viehzüchter und Farmer.

Das Ziel solle vor allem durch die Reduzierung der Abholzung des Amazonas-Regenwalds erreicht werden, teilte die Regierung mit. Sollte das Ziel erreicht werden, würde Brasilien dann trotz des zu erwartenden Wirtschaftswachstums deutlich weniger Klimagase ausstoßen als im Jahr 2005. Bereits am Donnerstag hatte die Regierung vermeldet, im vergangenen Jahr sei es zum geringsten Verlust des Regenwaldbestands in den vergangenen 20 Jahren gekommen.


Quelle: AFP/felt

 
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vanille | 14.11.09 16:51 (1/1)
geringster Verlust
Also wird immer noch abgeholzt. Andere Laender forsten auf!
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